Inhalt

1. Verführung
zum Denken
Lust auf Denken
Die Schuld der Philosophen
Die Tugend des Glaubens
Der süße Duft der Illusion
Denken »neu« und »positiv«
Abenteuer Wirklichkeit

2. Die Herausforderung – oder –
Das Oszillieren des Seins
Ich oder Welt?
Die zwei Gesichter der Natur
Das monistische Intermezzo
Die Geburt des Absoluten
Metamorphosen des Absoluten
Ideologische Muster
Die real existierende Ideologie

3. Wege zum polaren Weltbild
Das Kontrastprinzip
Der sublogische Zugang
Die beste der Welten
Eine Frage des Standorts

4. Bewußtsein und Evolution
Perspektive statt Prognose
Zwischen Vergangenheit und Zukunft
Apologie der Kultur
Crash-Prinzip und kritischer Punkt
Lösungsversuche »peripher«
Der Bewußtseinsklick

5. Meta-Utopie – oder –
Das postideologische Zeitalter
Trends und Ansätze
Am Beispiel »Ökologie«
Masse, Mythen und Elite
Emanzipation und Relativierung
Die vielen Wahrheiten
Plurale Weltgesellschaft
Schmetterling und Tornado

»Abschied vom Absoluten«: Der Autor dieses Buches hat sich nichts Geringeres vorgenommen, als das Absolute in Frage zu stellen und damit an den Grundfesten des abendländischen Denkens zu rütteln. Seine provokative These lautet: Die klassischen Weltbilder samt Erlösungsutopien – religiöse, politische und ökonomische – müssen scheitern, weil sie auf einem »infantil monisti-schen« Bewußtsein basieren.
Die Krise der Gegenwart und die sich abzeich-nenden politischen, sozialen und ökologischen Katastrophen deutet er als Folgen dieses Bewußtseins. Mit der Idee des Absoluten und dessen geschichtlichen Metamorphosen – vom Monotheismus bis zur Marktideologie – ist es in eine Sackgasse geraten.
Einen möglichen Ausweg sieht der Autor in einem »erwachsen werdenden« Bewußtsein, das sich an einem realitätsgerechten »polaren und pluralen Weltbild« orientiert.
Die konkreten Ansätze zu einem solchen Weltbild greift er auf und durchleuchtet sie kritisch. Unter Verzicht auf einen endzeitlichen Heilsmythos entwirft er eine Utopie jenseits der traditionellen Utopien – eine »Meta-Utopie«.
Die philosophisch-weltanschaulichen Gedanken-gänge werden dem Leser nicht im luftleeren Raum der Abstraktion, sondern anschaulich und in präg-nanter Sprache nahegebracht. Der Autor versteht es, ebenso überraschende wie einleuchtende Analogien zwischen den verschiedensten Lebens-bereichen aufzuzeigen und die globale mit der individuellen Perspektive zu verknüpfen.
Eine Philosophie »zum Anfassen« – in den Thesen provokativ, aber nicht destruktiv; ketzerisch, jedoch ohne Zynismus.
»Abschied vom Absoluten« versteht sich als Beitrag zur aktuellen interdisziplinären Diskussion über den anstehenden »Paradigmenwechsel« moderner Weltanschauung.

Homepage / www.abschied-vom-absoluten.de
Thomas Ebersberg
Abschied vom
ABSOLUTEN

Wider die Einfalt des Denkens